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Der werdende Mensch hat sich irgendwann vor recht langer Zeit auf die Hinterbeine gestellt, beschlossen, fortan aufrecht durch die Savanne oder so zu streifen und dies auch bis zum heutigen Tage zu tun (einige davon zwar nicht mehr in der Savanne, aber egal).
Und dann kamen die Gärtner.

Als ich diesen Frühling neben einer Nonne im Lift stand, schaute sie mich etwas verwundert an und fragte schüchtern: „Wer sind Sie?“
„Na Nick“, entgegnete ich und guckte ebenso verwundert auf die zierliche Frau runter, die mich im Garten stets lautstark, und zwar namentlich, zu grüßen pflegte.
„Ach, doch Nick! Ich dachte es mir fast, aber man erkennt Sie ja kaum, wenn man Sie mal nicht beim Bücken sieht.“

Meine hauptsächlichen Garten-Bewegungsarten sind – in alphabetischer Reihenfolge –Bücken, Kauern, Knien (auf einem oder beiden), Kriechen und Sitzen. Und gehe ich mal aufrecht, dann ist mein Augenmerk in der Regel nach unten gerichtet, was sich unweigerlich auf den Gang auswirkt: Evolutionär gesehen kann man ihn nicht anders als rückschrittlich bezeichnen. Dazu passen die erwartungsangespannt hängenden Arme mit Schere und/oder Unkrautstecher wie die Faust aufs Auge.

Gut, ich kann auch Obstbäume schneiden. Dann klettere ich meistens. Auf Leitern – immer noch grüngesichtig – oder an dicken Ästen entlanghangelnd und -kriechend. Entwicklungsgeschichtlich jetzt auch nicht so der Brüller.
Egal, ob ich nun kletternd Obstbäume schneide oder kauernd Löwenzähninnen aussteche, abends schlurfe ich oft leicht vorgebeugt, mit einer Hand auf dem Kreuz und dem anderen Arm hilfreich schlenkernd, durchs savannige Wohnzimmer.

Doch die Evolution lässt sich nicht in die Karten spucken.
Angefangen hatte es mit Kürbis. So einer braucht Platz, wenn man was Handgreifliches ernten will. Den hatte ich diesen Pflanzen auch offenherzig zugestanden, immerhin war der Kompostplatz ein großer. Aber eben doch zu klein für so ein, geschweige denn zwei, Rankmonster. Nachdem ich mich anderthalb Jahre lang sorgfältig und vorsichtig durch Kürbisranken hindurchgekämpft hatte, um zum einen freistehenden (haha) Komposterich zu gelangen, hatte ich die tief getragene Nase mehr als voll.
In einem Februar, als ich einmal mehr nachgrübelte, wie sich das Problem am besten lösen ließe, geschah es:
Vor dem Kompostplatz stehend streckte sich meine Wirbelsäule (man hörte es da und dort knacksen), meine Arme hingen locker und menschlich zu beiden Seiten und ich sah.
Nach oben.

Rechts waren die Kompostmieteriche, links das Gartenhaus. Das wusste ich schon vorher. Dass sich links oben aber ein Dach auf dem Gartenhaus befand, war mir in dieser pflanzmöglichen Klarheit neu. „Heureka!“ hüpfte ich, legte probehalber einen schlanken, langen Tannenstamm an einem Ende in die Kompostmiete, am anderen auf die Dachrinne und fand mich ungeheuer intelligent.
Der Quantensprung war trotz alledem nur ein kleiner Hüpfer. Wohl wuchsen die Kürbisranken mit Bindehilfe brav den Tannenstämmchen entlang, eroberten das Dach, wuchsen seinen Sattel hinauf und oben angekommen wieder hinunter, schmückten es mit orangenen Früchten und waren für jeden Besucher ein Hingucker, aber ich musste mal wieder kriechen. Unter den Tannenstämmchen und frech runterbaumelnden Früchtchen hindurch: Der leere Murmel war der zweite Mieterich in der Reihe und im ersten waren … eben.

Nun ja. Dem ersten Feuerentdecker war vermutlich auch ein Blitz(gedanke) zu Hilfe gekommen und vor lauter feigenblöder Freude ließ er wahrscheinlich das unbekannte lodernde Ding staunend ausgehen. Gnädig ist sie, die Madame de Volution, sie gewährt einem immer eine neue Chance. Ganz viele sogar, wenn man zu begriffsstutzig und unterdessen nicht von einem Säbelzahntiger aufgespießt worden ist.
Säbelzahntiger habe ich noch keine im Garten gesichtet, aber Breitmaulrüssler. Die machen mir das Leben schwer genug.

Die neue Chance ergriff ich Anfang dieses Jahres. Auf Makulatur entwarf ich mit schnellem Bleistiftstrich ein Kompost-Gartendach-L-Gerüst, hielt es Nichtgärtner unter die Nase, bat um Umsetzung und ergänzte: „Zusammenklappbar, damit man es Ende Saison platzsparend irgendwo unterbringen kann.“ Nichtgärtner setzte nicht nur um, sondern verbesserte den Entwurf nachhaltig. Momentan wachsen drei „Black Futsu“ an der L-Leiter erst senkrecht empor, dann waagerecht entlang aufs Dach und geben sich alle Mühe, auch ihre neusten Früchte dekorativ schwarz ausreifen zu lassen. Bequem kann ich nun untendurch zum dritten Mieterich schlendern und muss nur ein bisschen den Kopf einziehen, um mir keine Früchtebeule einzufangen, wenn überhaupt. Die Lasten, die ich schleppe, ziehen ihn normalerweise eh runter.
Ich fand mich mit Hilfe von Nichtgärtner ungeheuer intelligent.
Dass es sich dabei nicht nur um einen Evolutionsrülpser gehandelt hatte, bewiesen die kommenden Monate.

In meinem geometrisch angelegten Kräutergarten, der in meinem Gartentagebuch eigentlich „Klostergarten“ heißt, hatte historisch korrekt eine (Hochstamm)Rose gestanden. Die hatte aber irgendwann nicht mehr korrekt gewollt, also wurde sie durch einen Hochstamm-Cassis ersetzt. Der wollte erst recht nicht. „Irgendwas muss da aber in die Mitte, in Dreiteufelsnamen, ein Klostergarten braucht eine sinnige Mitte!“
Hochstämmiges wollte ich mir nicht mehr antun, Buschiges kam nicht in Frage aufgrund selbst eingebrockten Platzmangels.

Der erlösende Gedanke beflügelte mich und mit schnellem Schritt ging ich zu Heinz, dem Recyclingkünstler, der mit wallend weißem Rauschebart zwei Häuser entfernt von mir wohnt. Wir mögen uns, weil wir beide Pflanzen und Tiere mögen, jeder auf seine Weise ein bisschen gaga und doch völlig unterschiedlich ist, auf eine nett ergänzende Weise. Wenn der eine was braucht, hat es der andere in aller Regel, sei es nun Material, Wissen oder Möglichkeit. Zwischentauschmittel wie Franken oder andere Währungen nutzen wir nur in absoluten Notfällen. Diesbezüglich bewegen wir uns menschheitsgeschichtlich irgendwo ganz früh vor Christus. (Da ging man wenigstens bereits aufrecht.)

„Folgendes: Ich brauche ein zierliches, aber stabiles, hohes und sinniges Pflanzgerüst für Feuerbohnen im Klostergarten. Hättest du da was?“
Der Heinz nickte freudig und meinte: „Komm mit, wir steigen rauf zu meiner Kitschecke. Wenn wir da nix finden, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.“ Ich wollte gerade aufbegehren: „Kitsch? Öh … lieber nicht, du …“, war aber zu sehr damit beschäftigt, avocadogrüngesichtig auf der vermutlich dreihundertjährigen Holzleiter nach oben wackzustackseln und hyperventilierend neben Heinz zu treten, der bereits angefangen hatte, Rankkitsch auszusortieren.

Es fand sich ein geschmiedetes Ding mit drei regelmäßig verteilten schneckenhäusigen Abschlüssen auf dem oberen Rand, von dem ich keine Ahnung hatte, wozu es ursprünglich gedacht war. „Das ist es, Heinz! Guck mal, als Aufsatz ganz oben!“ Heinz war beeindruckt: „Den Kerzenständer verkehrt herum zu halten, wär nicht mal mir in den Sinn gekommen. Klasse, passt perfekt!“ Hüstel.
Auf der Suche nach Beinen kletterten wir wieder runter, gingen dreimal um sein Haus bzw. Warenlager und hielten Ausschau. Gemeinsam blieben wir an einem Assortiment aus verschieden langen und dicken Armierungseisen kleben. „Ok. Gib mir die gewünschte Länge und Dicke an, dann werde ich dir das Teil zurechtschweißen und die allzu silbernen Teile rostrot einfärben.“

Zwei Tage später wandelte ich die Straße zu unserem Haus runter und fühlte mich wie die Vorhut einer Prozession. Dreifaltige Armierungseisen trugen hoch über meinem Kopf einen umgekehrten Kerzenständer vor sich her und sahen sehr klösterlich aus. „Da müsste man ein Foto von machen!“ rief mir Heinz hinterher und wir beide lachten aus demselben Grund.

Der Dreiheinz steht seitdem nackig im Klostergarten. Dreimal hatte ich Feuerbohnen gesetzt, aber die fanden angesichts der sommerlichen Dürre, dass es keinen Wert habe, da raufzuranken. Recht hatten sie. So ein künstlerisches Ding muss man mindestens ein Jahr lang nackig dastehen sehen, alles andere wäre Frevel.
Außerdem ist es gar nicht übel, auch mal zum Warten gezwungen zu werden. Es kann durchaus passieren, dass einem unerwartet Jiaogulan geschenkt wird und man versucht ist, den Versuch zu wagen, dieses Kraut der Unsterblichkeit an einen sonnigen Platz zu setzen. Unsterbliches an Dreifaltigkeit, da können Feuerbohnen nur einpacken.

Ein anderer Monat rollte an, ein böser, weil nun auch noch die zweite Weide in unserem Garten fest entschlossen zu sterben begann. Es handelte sich dabei um die ererbte Hochstammweide namens Kilmarnock. (Langsam aber sicher bin ich versucht zu sagen, dass Hochstämme in unserem Garten verflucht sind. Und Weiden.)
Diesen Schicksalsschlag hätte ich an sich recht tapfer ertragen, immerhin steht das Ding direkt neben der Gartenhaustür und muss regelmäßig beschnitten werden, damit Selbige normal geöffnet werden kann. Brutaler gesagt: Ich wäre nicht sehr untraurig gewesen, wenn Kilmarnock beschlossen hätte, sich künftig gänzlich von der Gartentüre fernzuhalten, hätte ich nicht vorletztes Jahr damit begonnen, ein ganz besonders schönes Halbschatten-Beetchen darunter anzulegen, um es diesen Frühsommer mit Tusch und Paukenschlag zu vollenden.

Theatralisch fluchte ich in den Rasen rein und köpfte mit dem erbost tretenden Fuß einen Löwenzahn. Immer mir muss so was passieren. Immer mir! Warum konnte diese stinkdoofe Weide bitteschön nicht zwei Jahre früher den Löffel abgeben? Nein, ums Verrecken wartet man solange, bis der eigene Abgang zu einem würdigen Drama wird. Dieses durchtriebene Ding. Der Hallimasch soll es an seinem künftigen Jenseits-Standort befallen!

Nach dem divenhaften Ärgern begann ich wieder praktisch zu denken: Ausbuddeln kann ich das Teil unmöglich, ohne dabei die Halbschatter zu verletzen. Und ohne dicht beblätterte Weide würden die spätestens nächsten Sommer aussehen wie ein Velociraptor in der Mauser. Im besten Falle.
Was tun?

Kletternde Clematis war das Zauberwort. Genau. Die Gattung, die ich scheue wie der Teufel das Weihwasser. Weil die mich nicht mag. Aus unerfindlichem, aber ehernem Prinzip.
Ich weiß nicht, wie ich mir dieses negative Karma zugelegt hatte, aber selbständig in die Höhe steigende Clematis mögen mich so sehr wie ich Schn- und Zecken.
Der Boden wäre ideal, der Standort ebenso, kaum denke ich es an, eine zu berühren, stirbt sie dahin. Also pflanzte ich vor drei Jahren mein viertes Exemplar mit seitwärts blickenden Augen und tat den Teufel, sie irgendwie zu betüddeln. Sie kommt so knapp zurecht, die „The President“ – anscheinend die Supereinsteigersorte für Anfänger. Dieses Jahr konnte sie gerade mal so eben die Frühlingsschnecken und Sommerdürre überleben. (Es gibt da noch eine Alpina. Die hält sich seit immer und ewig unbeirrt gut. Vermutlich, weil sie meiner höchst selten angesichtig wird. Seufz.)

Haben sie’s gerochen, dass ich, evolutionärer Bodendecker, ihnen bislang noch nicht ebenbürtig war? Wir werden es sehen. Nachdem ich 2015 zu meinem Auferstehungsjahr erkoren hatte, kaufte ich keck eine „Multi Blue“ und etwas unkecker eine Integrifolia für an anderer Stelle.

Wie auch immer. Während ich in diversen Geschäften die Kletterabteilungen auf der Suche nach der richtigen Waldrebe durchforstet hatte, stellte ich erst fest, wie wenig ich von klimmenden Pflanzen wusste und kriegte die verdächtig leuchtend-glänzenden Klimperaugen.
Mensch, da tut sich gerade ein ganz neues Kapitel auf!

9 Kommentare

  1. Herrlich! Die Prozession mit umgedrehtem Leuchter hätte ich zu gerne gesehen. Ich beneide Dich heftig um dieses Kunstwerk.
    Mit Clematissen tue ich mich übrigens auch schwer. Sie verschwinden regelmäßig auf geradezu wundersame Weise. Ich kann es mir nicht erklären und schiebe es auf den Boden. Der will sie wohl nicht.
    Dein Text hat mir wohl getan, Danke dafür!

  2. Genau getroffen! Auch ich bewege mich hauptsächlich kriechend, kniend und tief gebückt durch den Garten und das Problem mit dem eben neu angelegten Halbschattenbeet und dem im Jahr danach wegen Windbruch verstorbenen Schattenspender ist mir auch bekannt. Ich hoffe allerdings noch, dass die Pflanzen großzügig darüber hinweg sehen und sich auch mit sehr viel mehr Sonne als geplant arrangieren werden.
    Deine Texte sind für mich jedesmal ein Quell der Freude und ich hoffe auf viele weitere.

  3. Gartenhütte mit Kürbis – die Idee werde ich mir im nächsten Jahr mal klauen. In meinem Garten sind zuviele Kürbiskrakenarme auf der Wiese und man kommt nicht mehr an die Obstbäume.
    Danke!

  4. „Den Kerzenständer verkehrt herum zu halten, wär nicht mal mir in den Sinn gekommen.“

    *ggg* Gelobt sei, was hilft!

    Ich hab‘ sie ja aufgegeben, aber Dir viel Glück mit den Clematissen!

    Lieben Gruß

    Tara

  5. Wieder eine wunderbare Geschichte direkt aus dem Gartenalltag. Angetan hat mir ja v.a. der Vergleich „Velociraptor in der Mauser mit den arg gebeutelten Halbschattern.“ Einfach herrlich.
    Mit den Clematissern habe ich auch nicht sehr viel Glück. Bilanz nach über 30 Jahren Garten und ungezählten Pflanzungen: Zwei. Seit Jahren wunderbar blühende rosa Wolke, Clematis montana (1) und eine himmelblaue Sorte (2). Die 2. wächst an der Hauswand, in einem kleinen Geviert, teilweise mit praller Sonne und ab und an austrocknend. So gar nicht nach Clematismanier, und doch blüht sie seit ca. 20 Jahren immer wieder überreich und gesund ! ? Andere, mit viel Liebe und genau nach Vorschrift gepflanzte – sie verschwanden auf Nimmerwiedersehen oder mickern vor sich hin. Meine grosse Hoffnung ist momentan eine Clematis mit kleinen gelben Glöcklein (Name fällt mir natürlich jetzt nicht ein). Das 1. Jahr hat die Pflanze unbeschadet überlebt, nächstes Jahr wird sie hoffentlich blühen und zu klettern anfangen. Trotz allen Verlusten – es gibt so viele tolle Sorten – ich werde am Ball bleiben . . .
    Danke Nick für Deine immer wieder erheiternden Texte.
    Saattermin

  6. Ich weiß nicht mehr, um welche der großen (Jawoll!) englischen Gärtnerinnen es ging. Jedenfalls wird kolportiert, ihr Sohn hätte gesagt: „Unsere Mutter im Sommer – das ist ein Hintern, der aus einem Staudenbeet ragt.“ 8)

    1. Ich meine, es war Vita Sackville-West. So eine Vita wär ich auch gerne – nicht nur wegen des Hinterns.

      @ oile: Du bist hiermit herzlich eingeladen, den Heinz zu besuchen. Er wird hocherfreut deiner Begehr lauschen und in die Tat setzen, was dir vorschwebt. Kost und Logis bei mir. 😉

      @ R.Juhnke: Ich las erfreut, dass ich nicht alleine bin. Und sehr efreuter, dass du meine Worte gerne liest. Es gibt noch kein Nick-ist-glücklich-Gesicht. Gäbe es das, wäre es jetzt zu sehen:

      @ Rieke: Ich meinte ja, ich hätte da was Weltbewegendes erfunden. Bis eine mir sehr liebe Gartenfreundin mein Kürbisarrangement erblickt und ausgerufen hatte: „Du warst sicher auch in XY!“ Nein. Ich war noch nie in XY, aber da ist es anscheinend gang und gäbe, Kürbisse an Hausdächern rauf- und runterranken zu lassen.
      (XY steht für ein asiatisches Land.)

      @ Tara: *rofl*

      @ Saattermin: Wir bleiben hart dran! 😉 …. und wehe, dein gelbes Ding geht ab wie Nachbars Lumpi!

  7. Also Nick, wenn du Jiaogulan möchtest, wirst du Jiaogulan bekommen. Ich hab meeeehr als genug davon. Schön zum ansehen, schmeckt aber fürchterlich. Heißt wohl nicht umsonst „Kraut der Unsterblichkeit“. Keiner will es essen, also kann es fleißig weiterwachsen :-p
    Also, sags und es ist unterwegs :-)))))

    Und die Idee mit dem Kürbis auf dem Dach…verdammt, warum hab ich da noch nicht dran gedacht. Einfach super!!!!

    Ich hab mich wieder köstlich amüsiert, vorallem die Stelle, wo wir Gärtner uns rückwärts auf der Evolutionsleiter bewegen :-)))))

    1. Ich hab das Jiaogulan schon gekriegt. Zweifach. Und wusste nicht wohin damit. Der Dreiheinz wies mir dann den Weg.
      Findest du echt, dass er fürchterlich schmeckt, dieser Tschaugulan? Ich fand den Geschmack durchaus apart. Umso mehr, als mir beim Geschenk gesagt wurde: „Nur ein Blatt pro Tag soll anscheinend dein Leben verlängern.“ Auf Lebensverlängerung bin ich nicht wirklich aus, aber ein einzelnes Blättchen mümmeln, doch, das find ich nett.
      Eine Frage noch: Wird der bei dir auch bloss hüfthoch-gross? Wenn ja, passt er nicht wirklich zum Dreiheinz. (Aber vielleicht eine Clematissss …)

      Kürbis auf dem Dach ist super. Wenn du keinen „mehr als ein Kilo pro Frucht fruchtenden Kürbis“ pflanzt.
      Und keinen Dürresommer hast.
      Soviel zu meiner überbordenden Kürbisernte dieses Jahr.

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