Gewissensbisse

Antonia saß an meinem Stubentisch, schaute zu Boden (zum Glück hatte ich den noch am Vormittag feucht aufgenommen) und sagte so nebenher: „Weißt du, Gärtnern hat sehr viel mit schlechtem Gewissen zu tun.“
Mein rechter Unterarm kriegte auf Anhieb eine Gänsehaut und ich wusste: Den Satz musste ich haben. Um jeden Preis.
Es gibt Sätze, die so oberwahr sind, dass sie einem die Socken ausziehen.

Gärtnern hat sehr viel mit schlechtem Gewissen zu tun …
Sofort hatte ich meine Lieblingsnachbarin vor Augen, die ich zwei Tage zuvor mit Stirnband, Gartenwerkzeug und eisernem Willen auf frischer Tat ertappt hatte. Beide gleich verdreckt und rotwangig kamen wir auf der Vorgartenstraße zusammen und genehmigten uns eine Plauderpause, sitzend auf dem geteerten Parkplatz wie zwei Teenies, die über ihren Liebeskummer klönen. „Übel, Nigg, übel. Den ganzen Sommer über habe ich nix getan und jetzt schau dir das Unheil an.“ Ich schaute und suchte vergebens nach Unheiligem.
Sie mag das Gärtnern in etwa so wie ich das Fensterputzen. Es ist eine leidige Pflicht, die halt irgendwann in Angriff genommen werden muss. „Nigg, das sieht doch nicht aus, den Anblick kann man doch niemandem zumuten!“ Ich dachte an den momentanen Unzustand meiner Fenster und wusste, was sie meinte.

Meine Lieblingsnachbarin gärtnert aus schlechtem Gewissen heraus. Anderen und sich selbst gegenüber. Mit einer Ausnahme: „Rasenmähen. Ich sag dir, Nigg, das genieße ich in vollen Zügen!“
Meine gelüftete rechte Augenbraue veranlasste sie, näher zu erläutern. „Ganz einfach. Da habe ich mindestens eine halbe Stunde meine Ruhe. Der Rasenmäher zieht von selber, das Ding lärmt herrlich laut vor sich hin, so dass ich gar nicht erst höre, wenn irgendwer nach mir kreischt, und ich kann einfach nur sein.“
Genau dieselben Worte benutzte letzthin unsere Briefträgerin, die vom Gärtnern gar nix hält. Beide sind gartenbesitzende Mütter.
Ach so.

Ich kannte auch mal eine andere gartenbesitzende Mutter, die nicht mähte, sondern deren Mann. Das, was sie eines Tages – es musste um 1994 gewesen sein – ihrem Mann sagte, beeindruckte mich nachhaltig: „Heute musst du unbedingt mähen. Die Nachbarn könnten ja denken …!“
Ich dachte auch: Was hatten angrenzend Wohnende mit dem eigenen Rasen bzw. dem Mähen zu tun, umso mehr als der gesamte Garten durch eine hohe blickdichte Hecke abgetrennt war? Gespannt harrte ich der nachfolgenden Erklärung.
„Ich will nicht, dass sich unser Zeugs bei denen versamt.“
Als damals noch Nichtgärtnerin dachte ich kurz an ihre erwachsenen Söhne, hieb mir gedanklich auf die Finger und schaute – um mein Grinsen zu verbergen – durchs geputzte Fenster auf eine grüne, ca. sieben Zentimeter hohe Rasenfläche. Versamen?

Ein paar Jahre später kam mir die Szene in all ihrer Lebendigkeit wieder in den Sinn. Unter der Ligusterhecke rumkriechend jätete ich, was sich von jenseits der Grenze rüberversamt hatte. Jenseits war eine brachliegende Wiese – die Nachbarn waren noch nicht dazu gekommen, diesen Teil urbar zu machen und ließen es wuchern. Über die Nachbarn dachte ich nicht: „…!“, aber wenigstens verstand ich nun die Befürchtung der Mutter von 1994.

Just diese Nachbarn hatten wegen dieser Wiesenfläche ein extrem schlechtes Gewissen, wie mir der weibliche Teil von ihnen etwas später gestand. Nicht mir gegenüber, sondern wegen „den Passanten. Die könnten ja denken …!“ Ich versicherte ihr, dass ich als Passantin gar nichts denken würde, geschweige denn negative Rückschlüsse über sie ziehen. Sie zuckte die Achseln: „Aber andere schon.“
Ich kam ins Grübeln. Wer anderen solche Gedanken unterstellt, der tut das womöglich, weil er sie selber hegt.

Es gibt also tatsächlich Leute, die an Vorgärten vorbeigehen und vom Pflegezustand dessen auf denjenigen der Besitzer schließen.
Genau diese Solchigen haben dann ein schlechtes Gewissen, wenn sie mal keine Zeit oder – Himmel hilf! – keine Lust haben, ihren eigenen auf Vordermann zu bringen: „Jetzt denken alle, ich sei schlampig, disziplinlos, habe keinen Sinn für Ästhetik … Und schuld dran bin auch noch ich in meiner Zeit-/Lustlosigkeit!“
Und es muss folgedessen auch Nachbarn geben, die sich über meinen Garten aufregen, weil er ihrem ins Gehege kommt, und sie dran hindert, ihn proper zu halten. Laub, Samen, Rhizome, Efeu … Ach du heilige Quecke!

In diesem Moment ward mein schlechtes Gartengewissen anderen gegenüber geboren und meldete sich fortan regelmäßig zu Wort. Wie etwa damals, als ich Nichtgärtner dazu bringen wollte, die obere Hecke dieses eine Jahr doch zu stutzen: „Hör mal, die (= die neuen Nachbarn) haben da ganz neu den Garten angelegt. Wenn wir die Hecke so hoch wachsen lassen, kriegt ihr Rasen kaum Sonne, geschweige denn die armen Kletterpflanzen, die dicht dahinter an den Holzgitterwänden hochwachsen sollen. Was sie wohl von uns denken, und dabei auch noch Recht haben!“ Ich fühlte mich wie die Mutter mit den Versamungsängsten.
Nichtgärtner begann also zu schneiden, als der Nachbar panisch herbeieilte. Ich weiß jetzt nicht mehr genau, weshalb, aber er bat ihn eindringlich, die Hecke so zu belassen, wie sie war. Nichtgärtner war froh, ich … eigentlich auch. Bloß hatte ich jetzt ein schlechtes Gewissen Nichtgärtner gegenüber, weil ich so gedrängelt hatte.

Ein schlechtes Gewissen hat – so meine ich – damit zu tun, dass es immer ein „Mehr“ oder „Besser“ gibt, und man das Gefühl hat, man müsse dies erreichen. Egal, wie man sich bemüht, egal, wie sehr man Grenzen überschreitet und über sich hinauswächst … nu, rein theoretisch ginge da immer mehr.
Ob im Job, im Haushalt, als Haustier- oder Gartenbesitzer, als Partner, Elter oder sonstiger Teil der Familie, als Freund oder Verkehrsteilnehmer. Kurz: Als Mensch.
Und als Krönung des Ganzen kann man ein schlechtes Gewissen haben, weil man dauernd eines hat – oder auch keines.

Wenn wir alle Außenmenschen außen vor lassen, dann bleiben zwei Arten schlechten Gewissens übrig. Dasjenige, das man sich selber gegenüber hegt aufgrund eigener Ansprüche und das andere, das um die Pflanzen kreiselt. Und um die Tierchen, die darum kreiseln. Und um den Boden, der darunter kreiselt. Herrgott. Sagen wir einfach: Um die Natur. Meistens sitzen sie beide im selben Topf.

Das Gießen von Topf- und Kübelpflanzen ist so was. Ich weiß nicht, wie’s kommt, aber ich habe eine starke Neigung dazu, es zu verdrängessen. Ungern tue ich hier öffentlich kund, dass mir nicht nur der Anblick von schlappenden Blättern vertraut ist, sondern dass ich nicht wenige Geschöpfe auf dem Gewissen habe.
Ganz aktuell sind es zwei Stecklinge meiner geliebten Nepeta kubanica oder manchuriensis – man weiss es nicht so genau. Da ich sie aus reiner Freude am Stecken gesteckt hatte und keine Ahnung hatte, wohin damit, fristeten sie ihr Topfdasein auf dem Fenstersims, verborgen hinter Topftomatenranken.
Schimmert hier leise erkennbar durch, dass ich mich gerade rausreden möchte? He! Ich hatte dreieinhalb Monate an sie gedacht! Aber dann … hatten sie sich irgendwie aus meinem Gießblickfeld geschlichen. Gewissensknirsch.

Es knirscht auch jedes Mal, wenn ich nicht regelmäßig jäte:
Das Saudistelzeugs hat sich erfolgreich versamt, super, du Jätnulpe!,
wenn ich nicht der Bondage fröne:
Klasse, der Rittersporn liegt nun quer über der Staudenclematis und den Küchenschellen, das hätt’s echt nicht gebraucht!,
wenn ich zu faul bin, leeren Gemüsebeetplatz zu besamen;
Tja, der Salat würde mit Radieschen besser schmecken, aber nein, Madame hatte keinen Bock!
oder wenn ich es nicht übers Herz bringe, die Velociraptoren in enge Schranken zu verweisen:
Das haste davon. Hättest du sie mittels Flexizaun gezwungen, sich im Frühjahr nur im Kirschbaumbereich zu tummeln, hätte es keine Kirschfruchtfliege bis zu den Früchten geschafft!.

Man könnte das ja ändern, indem man aus Fehlern lernt. Das täte man dann „Vorsatz“ nennen. Vorsätze, so meine ich, sind jedoch die schlimmste Geburtsstätte für Gewissenskneifereien. Einige wie ich halten diese auf To-do-Listen fest, weil sie sich so gern mit einem Häkchen belohnen. Hat auch seine Berechtigung– so ein Abhaken ist ein höchst befriedigender Schulterklopfer. Nur … gewisse geplante Vorsätze bleiben hartnäckig unbehakt. Verdrossen überträgt man sie auf die nächste Liste und die nachnächste, und mit jeder Liste kneift und beißt das Gewissen mehr zu. Ob sich das motivierend auswirkt? Nun, bei mir nicht, ganz im Gegenteil.
So geschah es, dass ich den Blauschotenstrauchsämling vier Jahre lang im Steingut-Topf vor sich hinkümmern ließ. Als ich den Vorsatz, ihn siebzehnfach endlichst in den Gehölzhang zu setzen, von der Liste gestrichen und sich die Gewissensschlange verzogen hatte, tat ich’s kurz darauf ganz unverhofft.

Genau so unverhofft überkam mich die Einsicht, als ich in einer meiner Stunden, viele Tage nachdem Antonia sich von mir verabschiedet hatte und mit dem Auto weggefahren war, auf ihrem Satz rumkaute. Sinnierend strich ich durch den herbstlich leisen Garten, fuhr mit der Hand über rasselnde Samenstände, grüßte im Vorbeigehen die grünen Früchte an den Topftomaten, sah runter in den Garten meiner Lieblingsnachbarin und runterrüber in meinen ureigenen Klostergarten, überlegte, ob ich nun lieber zu ihm runtergehen oder den Farnweh-Hang von oben betrachten möchte, als sie über mich kam. Auf der Kreuzung zu Kloster und Farnweh, wo sich praktischerweise unsere Haustüre befindet. Ich riss sie auf und rief in den Flur: „Jetzt hab ich’s!“

Das schlechte Gewissen ist ein Motivator sondergleichen für alles, was man ungern tut. Bei mir ist es der Haushalt, bei Lieblingsnachbarin der Garten. Man schiebt so lange auf die noch längere Bank, bis man meint, die Gewissenstritte körperlich zu spüren und legt dann einen Erledigungsmarathon hin. Meine Lieblingsnachbarin gartenmalochte drei Tage von morgens bis abends, ich werde das nächstens im Haus tun, sobald es genug tritt.

Geht es aber um etwas, das ich liebe, dann ist dieses selbstgestrickte Gewissensgedöns für die Biotonne. Weil es in erster Linie nur dieses tut: Es vergällt einem die Freude und hemmt die Lust, zu tun. Das Resultat ist ernüchternd: Solange es to-do-listen-mäßig zubeißt, tu ich sturböckelig erst mal … gar nichts.
Und ich werde mich hüten, Nachbarn oder etwaigen Passanten irgendwelche Gedanken zu unterstellen, um dann festzustellen, dass ich völlig falsch lag. Wer ein Problem mit meinem Garten oder Gärtnern hat, soll sich künftig einfach melden. (Online-Formulare sind in Arbeit.)

All diese Gedanken purzelten durch meinen Kopf, nachdem Antonia diesen einen Satz gesagt hatte. Jeder mache draus, wie es ihm purzle.
Meiner Purzelei Schluss ist:
Das schlechte Gartengewissen kann mich mal.

13 Kommentare

  1. Nick
    Nick, nick,nick, nick ,nick

    da verbiete ich mir die Belohnung deinen blog zu lesen, weil ich es nicht verdient habe. Ich war so ein schlampiger, so ein schlechter Gärtner. Mit nur ein bisschen Mühe hätte ich alles so gut leiten können….der Garten ist doch so klein, da ist man in 10 Minuten durch…immer nur ein bisschen, dann ist es gut…jeder andere schafft das mit links, warum stellst ausgerechnet du selber dich so an…es ist eine Schande mit Dir…Du hast den Garten nicht verdient…nicht mal aufräumen kannst Du ihn…wenn jetzt jemand kommen würde, im Leben könntest Du Dir im Spiegel nicht mehr ins Gesicht sehen…und den Blog von Nick, den darfst Du erst recht nicht mehr lesen. Das hast Du Dir einfach nicht verdient!
    Danke Dir!!!!!!!

  2. Da setze ich mich doch gleich mal dazu! All die guten Vorsätze, im Spätwinter gefasst, jetzt im Herbst als leider nicht durchführbar entlarvt. Allen voran der, jeden Morgen gaaaanz früh aufzustehen, um gaaanz früh mit der Arbeit zu beginnen, um dann gaaaanz früh in den Garten zu können. Nur leider gibt es abends immer noch zu viel zu tun, oder rumzupuren oder so. So mutierte mein Garten weiter zu einem, von dem die Nachbarn denken…(manche tun das wirklich, man sieht es an ihren eigenen Gärten, in denen keine Krokusse wieder kommen, weil sie das Laub gleich nach der Blüte absäbeln). Immerhin – der Kompostplatz ist zwar nicht aufgeräumt, aber der Kompost selbst ist mit vielen, vielen Gedanken an Dich, Nick (Nigg gefällt mir besser) umgesetzt und abgedeckt und harrt der Ausbreitung über die noch gefüllten Beete – ja, auch wieder von Giersch und dergleichen. Heilige Quecke! Ob das noch was wird, dieses Jahr?
    Aber wisst Ihr was? Den Vögeln gefällt es, den Igeln gefällt es, den Blindschleichen und kleinen Kröten und den Katzen auch, von denen mindestens zwei aus der Nachbarschaft (und unser Kater auch) hier einen Lieblingsplatz haben.

  3. GottohGott, das ist wieder ein Text, der voll ins Schwarze trifft. Und der Schlusssatz erst – tja kann mich auch allemal. Manchmal funktioniert’s, manchmal gar nicht. Und das, obwohl ich schon seit längerer Zeit keine Listen mehr schreibe (wenigstens für den Garten). Manchmal, wenn mir was in den Sinn kommt was ich nicht vergessen sollte, das notiere ich mir schon. Aber keine Garten-to-do-Listen. Dafür mache ich mir massenweise Pläne und Zeichnungen von Gartenideen/-projekten, die ich dann irgendwann, am St.Nimmerleinstag, umsetzen werde. Das ist schlechtes Gewissen genug.
    Viele liebe Grüsse
    Saattermin

  4. … kommt mir noch in den Sinn: Meine Listen hatten und haben die Tendenz, dass sie „irgendwie verschwinden“. Ein neues Blatt oder Block oder Briefkuvert und wieder eine schöne Liste aufgestellt! Was für eine Überraschung und Freude, wenn sich nach langer Zeit irgendeine der Listen wiederfindet und man feststellt, dass auf einen Schwung ein Grossteil der Punkte durchgestrichen werden können oder könnten . . . . .
    L. G.

  5. Ich finde die Kommentare fast genauso schön zu lesen wie die Grüntöne:-)

    Ni(gg)ck, Du hast mal wieder genau den Punkt getroffen! Ich weiß genau, was meine Nachbarn denken, aber mittlerweile kümmert es mich nicht mehr;-)

  6. niggt 🙂
    ich hatte zum Glück eine weise Oma, die bzgl. Fensterputzen sagte: „Solange noch Licht reinkommt ist das vollkommen überflüssig!“ Außerdem verschmieren meine beiden Kater von außen die Scheiben, weil sie sich einbilden gerade jetzt unbedingt zu genau diesem Fenster reinmüssenzuwollen. Vielleicht sollte ich mal Läppchen auf den Fensterbrettern verteilen und die Kater überreden vorm Klopfen n Läppchen in die Pfoten zu nehmen 😉

    Mein schlechtes Gewissen springt an, wenn ich mich dann doch mal überreden lasse, am Randstein das Fugengras zu entfernen. Das wächst halt, wenn eine im Winter kein Salz streut… Die ganzen Tiere, die da leben! Es tut mir dermaßen in der Seele weh, daß ich das nur äußerst achtelherzig angehe Außerdem war heuer im Sommer dieses Gras das einzige grüne: feinhalmig, dunkelgrün 15cm hoch, kaum Erde, eher Staub, nie Wasser und unkaputtbar. Ich bewundere dieses zähe Dingelchen. Die nachbarschaftlichen Kommentare? Mou der worschd sei! Die Glyphosatfraktion (immerhin sind das versiegelte Flächen) habe ich weggebissen 🙂 Als Frau in den besten(!!) Jahren darf ich auch Specialeffects und muß nicht everybody´s darling sein! Wir haben ein Altenheim in der Nähe: ich hätte nie erwartet, daß besonders ältere Damen, mich bitten würden, das Grün doch zu lassen. Sie bleiben mittlerweile am Gartenzaun stehen, und freun sich darüber, daß sich immer etwas verändert, immer irgendwo etwas blüht, und das in meinem teilweise stark verunkrauteten Chaosvorgarten!

    Ach Nick, Nigg geht einer Fränkin doch leichter von der Zunge und Tastatur 😉 ohne die Grüntöne und die Kommentare dazu würde ich mich in der zugepflasterten Umgebung doch recht einsam fühlen. Danke dafür!

    Ich lese immer, alles, auch wenn ich mich nicht dazu äußere. Aber vom schlechten Gewissen laß ich mir nichts mehr verbieten. Dafür ist das Leben zu kurz, ich hab doch nur das eine. Solange ich anderen nicht schade, kann ich mir ruhig was Gutes tun!

    Liebe Grüße
    Häwimädel

  7. „Ich finde die Kommentare fast genauso schön zu lesen wie die Grüntöne:-)“
    Ja, Rosenfee, mindestens so! Nichts finde ich spannender, als lesend erfahren zu dürfen, was euch beim Lesen durch den Kopf ging und wie eure Erfahrungen und Erlebnisse aussehen.

    Das soll hinwiederum, Häwimädel, kein schlechtes Gewissen hervorrufen, wenn ihr’s nicht tut. Mir sind spontane „Jetzt willmuss ich einfach was dazu sagen!“-Äusserungen tausendmal lieber als erzwungene „Jetzt solltemuss ich. Ächz.“

    Saattermin: Just für die Saattermine bin ich auf eine zeitlich sauber strukturierte To-do-Liste höchst angewiesen. Und immer dann, wenn sich zig verschiedene drängelnde Arbeiten anhäufen. Abgesehen davon halte ich es immer mehr wie du: Nix Listen, nur Pläne.

    „Nickniggen“
    Danke, Roro, für dieses Wort. Nach deinem, oiles und Häwimädels Kommentar hatte ich mir tatsächlich überlegt, den Blog umzubenennen in: „Der (blablabla) von Nigg“.
    Da mich bisher nur eine Person so nannte – eben meine Lieblingsnachbarin – soll es vorderhand ein rororiger, schwäbisch-fränkischer-lieblingsnachbarinscher Insider bleiben.

    Liebe Grüsse von der immer noch nicht fenstergeputzthabenden Nick. (Da kommt noch Licht rein.)

  8. Ach Nigg 😀

    ich setz mich zu dir auf die Treppe. Haushalt, Garten…alles ist immer irgendwie vernachlässigt. Aber was sagt das schon aus?

    Wenn meine Nachbarin am Wochenende nach Hause kommt, dann werkelt die wie eine Verrückt im Garten und der ist immer super ordentlich. Obwohl, braucht man ordentlich im Garten?
    Bei mir krautet es hier und da und wuchert und grünt, es versamt sich sicherlich auch gern mal was in Nachbars Gärten.

    Sicherlich denk ich schon mal, das müsste jetzt aber sofort erledigt werden, passiert aber eher selten.
    Erst letztens sagte ich zur Nachbarin: Am Teich muss ich auch unbedingt die Brennnesseln wegmachen und das alles etwas ordentlicher machen.
    Passiert ist nix…doch, es hat geschneit.

    Jetzt ist alles schön weiß und man kann von den vernachlässigten Ecken nichts mehr erkennen.

    Wenn das in der Wohnung doch auch klappen würde!!

    1. Genau! lol
      Ich stell mir gerade vor, wie ich mich riesig drüber freue, dass über Staub und sonstig wegzuputzendes Gedöns weiche, gnädige Schneeflocken fallen und alles unter einer weissen Decke begraben
      … bis es dann ans Schneefeudeln ginge („Wo zur Hölle lag nochmal das Telephon?“). Hüstel.

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