Über Nick

„Wer ich bin? (…) Also. Morgens darf man mich nicht ansprechen, sonst reagiere ich aggressiv, ich bin nachtragend und mindestens so alt, wie ich aussehe, übertreibe es in geselliger Runde gerne mal mit dem Picheln und froste Schnecken.“
aus Daheim

 

Da für mein Dafürhalten die Grüntöne schon viel zu viel über mich ausplaudern, mach ich’s hier kurz, nüchtern und schmerzlos.

Im wirklichen Leben heisse ich zwar Nicole, wurde aber von meiner Mutter stets „Nick“ genannt (nebst einem anderen, so unsäglichen Kosenamen, dass er nur Eingeweihten bekannt bleiben darf).

Mein Zuhause, der Garten also, ist seit 2002 mein Daheim. Da ich damals vom Gärtnern in etwa so viel Ahnung hatte wie vom Funktionieren eines Verbrennungsmotors (Auto fahren konnte ich immerhin), musste der Gute viel durchmachen. Aber inzwischen verstehen wir uns ganz gut, wie ich meine.

Mein in den Texten immer mal wieder auftauchender „Nichtgärtner“ ist der Mensch an meiner Seite, der mich und meine Leidenschaften mit stoischer Geduld erträgt. Er ist, wie er in Esox lucius gardena selbst sagt, fürs Grobe zuständig. Belassen wir’s dabei.
Wie die meisten anderen Menschen habe ich Eltern und Grosseltern. Darüber hinaus aber auch noch einen bäumigen grossen Bruder – ein Geschenk, das nicht jedem vergönnt ist. Wie so ein Dendromane tickt, kann nur ein ebensolcher beschreiben: Erinnerungen eines alternden Dendromanen.

Schliesslich seien die Gartengestaltungshelfer erwähnt, unsere Haustiere, die mehr als einmal in den Grüntönen Eingang fanden und es auch weiterhin tun werden:
Die Hunde und Velociraptoren.